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- in den Fahrplänen ab 15. Dezember 2013

im Schienenverkehr

RE1 Kassel-Wilhelmshöhe – Erfurt/Göttingen/Halle: öfter und schneller

Ab dem Fahrplanwechsel ist die DB Regio Betreiber dieser Linie. Das Fahrtenangebot wird auf einen durchgehenden 2-Stunden-Takt erweitert. In Kombination mit den RE der Linie Kassel - Halle  bestehen stündliche  schnelle Verbindungen Eichenberg - Witzenhausen - Hann Münden – Kassel-Wilhelmshöhe. Die Fahrzeit zwischen Nordhessen und Erfurt konnte um ca. 10 Minuten verkürzt werden.
Abends bestehen zusätzliche Fahrten auf dem Abschnitt Leinefelde – Eichenberg (Ankunft in Eichenberg um 22.12 Uhr; Abfahrt in Eichenberg um 22.33 Uhr). In Eichenberg besteht Anschluss von/nach Göttingen bzw. Kassel.
Die RE können jetzt nicht mehr in Hedemünden halten. Für Fahrgäste aus Hedemünden Richtung Thüringen gibt es mit der Linie R1 stündliche Umsteigeverbindungen über Eichenberg.

R1 Göttingen – Kassel
Montags bis freitags fährt der Zug von Göttingen ab 6.00 Uhr Richtung Kassel Hauptbahnhof weiter als R5 nach Bad Hersfeld. Damit besteht jetzt eine umsteigefreie Verbindung nach Kassel-Wilhelmshöhe (Ankunft 7.12) und ins südliche Fuldatal.
Die Abfahrt der R1 in Göttingen ist jetzt erst um 13.35 Uhr (statt um 13.31 Uhr).
Nachmittags verlässt der durchgehende Zug Kassel – Eichenberg – Eschwege erst um 16.13 Uhr den Kasseler Hauptbahnhof (bisher 16.06 Uhr), die Standzeit in Eichenberg konnte deutlich verkürzt werden.

R6 Eisenach – Bebra
Am Samstagabend fährt der letzte Zug der Linie R6 ab Eisenach Richtung Kassel wieder um 22.12 Uhr (statt bisher um 22.21 Uhr).

R7 Göttingen – Eschwege – Bebra (– Fulda)
Alle Züge der Linie R7 halten jetzt in Eschwege-Niederhone, auch montags bis freitags der erste Zug Richtung Eschwege (Abfahrt in Niederhone um 5.18 Uhr).


Im Einzelnen: Veränderungen auf Buslinien im Werra-Meißner-Kreis
 

Linie 200 Hessisch Lichtenau – Eschwege – Mühlhausen:
Geteilte Linie, verbesserte Anschlüsse

Der Fahrplan der Linie 200 musste aufgrund von Fahrplanänderungen auf der RegionalExpresslinie zwischen Mühlhausen (Thüringen) und Erfurt ebenfalls überarbeitet und angepasst werden.
Durch die Verschiebung des 2-Stunden-Taktes zwischen Eschwege, Wanfried und Mühlhausen wurden die Anschlüsse deutlich verbessert: Aus Richtung Wanfried wird jetzt bei nahezu jeder Fahrt am Stadtbahnhof Eschwege unmittelbarer Anschluss an die R7 von/nach Göttingen geboten.
Aufgrund deutlich längerer Umstiegszeiten bestehen in Hessisch Lichtenau nun sicherere Anschlüsse an die Tram 4 von/nach Kassel.
Zudem kann in Hessisch Lichtenau nun montags bis freitags mit nahezu jeder Fahrt unmittelbar von/zur Linie 400 über Melsungen nach Fritzlar umgestiegen werden.
Diese Veränderungen haben zur Folge, dass die Gesamtstrecke Hessisch Lichtenau – Mühlhausen nicht mehr als durchgehenden Fahrten angeboten, sondern die Fahrten jetzt stets in Eschwege unterbrochen werden. Damit können die neben der B7 gelegenen Orte Küchen und Hasselbach jetzt wieder mit jeder Fahrt bedient werden.
Montags bis freitags entfällt die kurze Fahrt um 5.52 Uhr von Waldkappel nach Hessisch Lichtenau. Ebenso ist die Fahrt von Wanfried nach Eschwege um 6.03 Uhr entfallen. In beiden Fällen können andere Fahrten 30 Minuten früher/später genutzt werden.

Weitere Veränderungen auf den nachfolgenden Buslinien. Alle Details dazu in der Pressemitteilung, die Sie durch einen KLICK HIER abrufen können.

Linie 205  Hessisch Lichtenau – Großalmerode

Linie 210
 Helsa – Großalmerode – Witzenhausen

Linie 218  Hann. Münden – Hedemünden – Witzenhausen

Linie 220  Witzenhausen – Bad Sooden-Allendorf – Eschwege 

Linien 221, 223 und 224 (Stadt Waldkappel)

Linie 230.4  StadtBus Eschwege 

Linie 231  Eschwege – Wanfried 

Linie 236 Weißenborn – Eschwege

Linien 240/250  Eschwege – Sontra – Bebra – Bad Hersfeld

Linie 400  Hessisch Lichtenau – Melsungen – Fritzlar.

 

Eschwege = Europas bester kleiner Bahnhof

Die gesamte Pressemitteilung des NVV können Sie HIER aufrufen.

Die Zeitungsartikels dazu der Werra-Rundschau können Sie HIER und den Artikel der Hess. Niedersächsischen Allgemeine HIER aufrufen.
 

- Für Jeden die richtige Fahrkarte

Damit niemand zu kurz kommt, hat der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) Tickets entwickelt, die dem unterschiedlichen Fahrverhalten der Kunden entsprechen - für Vielfahrer, Gelegenheitsfahrer und solche, die selten den öffentlichen Nahverkehr nutzen. So finden Sie immer exakt das Ticket, das für Sie am günstigsten ist.

Hinter diesem Menüpunkt Tickets finden Sie Informationen zu allen NVV-Fahrkarten.Unter diesem Stichwort Tarife finden Sie eine Übersicht über alle Fahrpreise.Preisstufen und Preise für Ihre gewünschte Strecke finden Sie in der Fahrpreisauskunft. Alle wichtigen Informationen bieten Ihnen auch unsere Tarifflyer, die Sie kostenlos in allen Verkaufsstellen erhalten oder hier herunterladen können. 

- Information zum Tarifwechsel am 15.12.2013

Zum 15.12.2013 ändern sich die Fahrpreise im NVV-Tarif. Eine Übersicht über die neuen Fahrpreise finden Sie hier. Die ab dem 15.12.2013 geltenden Tarifbestimmungen und Beförderungsbedingungen finden Sie zum Download hier.

Ab dem Tarifwechsel werden 5erTickets für die Kurzstrecke nicht mehr angeboten. Kunden, die dann noch 5erTickets für die Kurzstrecke besitzen, dürfen diese bis zum 30.06.2014 nutzen. Danach werden diese Tickets ungültig und können in allen NVV-Kundenzentren, NVV-Infopoints und der NVV-Mobilitätszentrale zur Erstattung vorgelegt werden. Die sonst bei Erstattungen übliche Bearbeitungsgebühr wird bei 5erTickets Kurzstrecke ab dem 15.12.2013 nicht mehr erhoben.

Ebenso entfallen die Monats- und Jahreskarten Mo-Fr für die Stadt Kassel. Diese Karten können letztmalig mit dem Gültigkeitsbeginn am 14.12.2013 erworben werden. Danach stehen Ihnen die täglich gültigen Zeitkarten für das KasselPlus-Gebiet zur Verfügung. Laufende Abonnements für die Jahreskarte Mo-Fr bleiben jeweils bis zum Ende eines Vertragsjahrs, d.h. bis zum Ablauf der zwei kostenfreien Monate, unverändert bestehen. Danach werden diese Verträge umgestellt auf die Jahreskarte KasselPlus. Falls dies nicht gewünscht ist, können Jahreskarten jederzeit gekündigt werden.

- Umstellung auf das SEPA-Verfahren bei Jahreskarten und HandyTickets

Zahlungen im Lastschriftverfahren werden in den kommenden Wochen auf das europaweit vereinheitlichte SEPA-Verfahren umgestellt.

Bestehende Einzugsermächtigungen im Lastschriftverfahren werden automatisch in das neue SEPA-Lastschriftverfahren überführt, ohne dass Kunden etwas dafür tun müssen. Dabei werden die Kontonummer und die Bankleitzahl umgewandelt in IBAN und BIC. Außerdem wird eine Mandatsreferenz vergeben, die allen Kunden zusammen mit der Gläubiger-ID mitgeteilt wird.
Für Kunden, die eine NVV-Jahreskarte im Abonnement beziehen, wird das neue Verfahren ab Januar 2014 angewendet. Darüber wird in den nächsten Tagen eine Information an alle Kunden per Post verschickt.
Für Kunden, die Ihre NVV-Handytickets im Lastschriftverfahren bezahlen, erfolgt die Umstellung ab Dezember 2013. Die Information darüber wird per Email an die bei der Anmeldung zum Handyticketverfahren angegebene Adresse verschickt.

Bei neuen Aboverträgen ist direkt bei der Bestellung der Jahreskarte ein SEPA-Lastschriftmandat zu erteilen.
Bei Neuanmeldungen zum HandyTicket mit der Zahlweise im Lastschriftverfahren ist ab Mitte November ebenfalls die Einzugsermächtigung im SEPA-Lastschriftverfahren zu erteilen.

Nähere Informationen zu SEPA erhalten Sie bei Ihrer Hausbank oder im Internet unter www.sepadeutschland.de sowie unter www.die-deutsche-kreditwirtschaft.de.

 

 - Erste Preise gehen an die Grundschulen Ronshausen und Bebra-Breitenbach - aber auch Preisträger aus dem Werra-Meißner-Kreis -

      



Mit soviel Resonanz hatte keiner gerechnet: Aus fast 450 Einsendungen von 16 Schulen wurden jetzt die Preisträger des gemeinsamen Malwettbewerbes „Zugfahren ist cool“ von NVV und cantus durch die fachkundige Jury ausgewählt. Die Entscheidung ist wirklich schwer gefallen, denn die Qualität und Anzahl der Bilder war herausragend.
 

Durchgesetzt haben sich die Klasse 2 der Grundschule Ronshausen und die Klasse 4 der Schule im Baumgarten aus Bebra-Breitenbach. Sie erhalten den 1. Preis und damit jeweils 150 € für die Klassenkasse.

 

Weitere Preise gehen an die Brüder-Grimm-Schule in Baunatal, die Südringgauschule Herleshausen, die Eichendorfschule aus Cornberg, die Brüder Grimm-Schule in Bebra sowie die Kesperschule aus Witzenhausen, die Alexander-von Humboldt-Schule in Eschwege, die Regenbogenschule aus Sontra und die Auefeldschule aus Kassel. Die Klassen der Gewinner dürfen sich ebenfalls über einen stattlichen Zuschuss in der Klassenkasse freuen.

 

Zusätzliche Sonderpreise gehen an die Ernst-von-Harnack-Schule in Bad Hersfeld und an die Schule im Baumgarten aus Bebra-Breitenbach. Alle Gewinner erhalten zusätzlich einen Sachpreis, alle übrigen fleißigen Maler bekommen einen Trostpreis.

 

Ziel des Malwettbewerbes war es, die zukünftigen Fahrgäste des NVV für das Thema des öffentlichen Nahverkehres interessieren. Unter dem Motto „Zugfahren ist cool“ konnten Grundschulklassen aller Jahrgangsstufen, die entlang der Bahnstrecken Kassel-Fulda, Bebra-Eschwege und Kassel-Göttingen liegen, mitmachen.

 

Anfang Dezember wird der NVV die Preise in den Schulen übergeben. Dabei werden die schönsten Bilder je Gruppe aus den Klassen 1 und 2 sowie 3 und 4 prämiert und den jeweiligen Schulen und Schülern die Geld- und Sachpreise verliehen. Alle Originale kehren dann selbstverständlich zu den Besitzern wieder zurück. Die 25 schönsten Motive werden dann, ab Ende Januar 2014, für etwa 4 Wochen in den cantus-Zügen ausgestellt und können von allen Fahrgästen auf den Linien zwischen Kassel, Fulda, Bebra, Eschwege, Eisenach und Göttingen bestaunt werden.

 

Den Presseartikel dazu aus HNA-Witzenhausen vom 06.11.2013 können Sie mit einem KLICK HIER lesen.

Der neue NVV-Geschäftsführer Wolfgang Rausch hat bei seiner Einführung in die Aufgaben durch den Kasseler Landrat und Aufsichtsratsvorsitzenden Uwe Schmidt (SPD) ein klares Bekenntnis zur Eigenständigkeit des Nordhessischen Verkehrsverbundes von der neuen Landesregierung gefordert.

„Der Nordhessische Verkehrsverbund passt zu Nordhessen und prägt die Region als Mobilitätsdienstleister des öffentlichen Nahverkehrs mit. Er hat wichtige Aufgaben zur weiteren positiven Entwicklung der nordhessischen Region zu leisten. Eine Fusion mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund wäre nicht zielführend“, erklärte Rausch und forderte von der neuen Landesregierung ein klares Bekenntnis, in der Vergangenheit geäußerte Fusionsgedanken zu den Akten zu legen.

Landrat Uwe Schmidt bekräftigte: „Bisherige Diskussionen um die Fusion zu einem hessenweiten Verkehrsverbund werden den Mobilitätsbedürfnissen der Menschen in Nordhessen nicht gerecht. Sie sind angesichts der Ausrichtung des Nahverkehrsangebotes auf die spezifischen Situationen vor Ort völlig überflüssig.“

Rausch betonte, dass die Stärken des NVV in der guten Zusammenarbeit mit den kommunalen Gebietskörperschaften und den Verkehrsunternehmen liegen. Dies wird zu gemeinsamen Lösungen führen.

Eine solche Form der Kooperation wolle er weiter pflegen und ausbauen, um den Menschen in Nordhessen ein Nahverkehrsangebot „aus einem Guss“ zu bieten, das auch den sich verändernden Bedürfnissen gerecht wird. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Kassel und der KVG bietet vielfältige Chancen in der Großstadt und dem Umland insbesondere mit der Verknüpfung von Regiotram und Straßenbahn und in den Flächenlandkreisen stellen sich die Herausforderungen, angesichts rückläufiger Bevölkerungszahlen eine attraktive Bedienungsqualität zu sichern.

„Die RegioTram, die 5-Minuten-Garantie und das neue Angebotsmodell „Mobilfalt“ sind Beispiele dafür, dass der NVV aus der Zusammenarbeit starke Innovationskraft entwickelt; dies will ich fortsetzen“, erklärt Rausch.

Der in Kassel gebürtige neue Chef des Nordhessischen Verkehrsverbundes soll kurzfristig altersbedingt Klaus-Peter Güttler ablösen und nach dem ebenfalls altersbedingten Ausscheiden von Wolfgang Dippel ab Mitte 2014 den Verkehrsverbund allein führen.

Rausch freut sich auf seine neuen Aufgaben. „Damit geht ein Wunsch von mir in Erfüllung. Ich möchte mein Wissen und meine Erfahrungen gerne für meine nordhessische Heimat einsetzen“, beschreibt Rausch seine Motivation.

Wolfgang Rausch (59, parteilos) wurde in einem offenen Bewertungsverfahren unter zahlreichen Bewerbern vom AR ausgewählt und gilt als ausgewiesener Fachmann des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Seit über 30 Jahren arbeitet er in diesem Metier. Nach der Ausbildung und ersten Berufserfahrungen beim Regierungspräsidium Kassel war er im hessischen Verkehrsministerium für das Eisenbahnwesen und den ÖPNV zuständig. Er wirkte an den Gesetzen zur Bahnreform in den 90er Jahren und danach am Aufbau der hessischen Strukturen zur Organisation und Finanzierung des ÖPNV als Referatsleiter mit. Die vergangenen 8 Jahre war er als Prokurist beim Rhein-Main-Verkehrsverbund tätig und dort im Wesentlichen für Koordination und Querschnittsaufgaben zuständig.

 

In mehreren Presseberichten, Interviews und einer Kommentierung befasst sich die lokale Presse im Werra-Meißner-Kreis (Werra-Rundschau und Witzenhäuser Allgemeine) in den Ausgaben vom 21.01.2013 ausführlich mit dem ÖPNV-Mobilitäts-Modellprojekt "Mobilfalt" innerhalb des Werra-Meißner-Kreises.

Die Presseberichte können Sie mit einem KLICK HIER aufrufen

 

 

- Neues Angebot ab sofort: Elektrofahrradverleih - Mobil mit dem e-Bike -

Im Rahmen des Modell-Projektes "Mobilfalt" des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) und der Nahverkehr Werra-Meißner (NWM) im Werra-Meißner-Kreis spielen umweltfreundliche und klimaschonende Aspekte eine wichtige Rolle. So wird einerseits durch die Bildung von Mobilfalt-Fahrgemeinschaften der CO2-Ausstoß gemindert. Anderseits möchten wir zwischen Mobilfalt und umweltfreundlicher Elektro-Mobilität eine Verbindung herstellen.

Mit der Erweiterung des NVV-Kundenzentrums im Stadtbahnhof Eschwege zur Mobilitätszentrale im Zusammenhang mit Mobilfalt  wurde eine Ausweitung der dort angebotenen Dienstleistungen und auch Servicezeiten vorgenommen. Ab 24. Juni 2013 wird in Kooperation mit den Stadtwerken Eschwege am Stadtbahnhof Eschwege ein Elektro-Fahrradverleih (e-Bike) während der Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale angeboten.  Es stehen dort 4 Fahrräder zur Ausleihe zur Verfügung. 

Die Öffnungszeiten der Mobilitätszentrale sind: Montag bis Freitag  07:30 - 18:00 Uhr und Samstag  08:00 – 13:30 Uhr
(im Ausnahmefall kann außerhalb dieser Zeiten eine Rückgabe der Leihfahrräder auch über die dort ansässige Bäckerei erfolgen).

Es besteht somit die außerordentlich gute Möglichkeit, dass mit dem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) - egal ob mit Bus oder Bahn - am Stadtbahnhof ankommende Fahrgäste bequem und umweltfreundlich mit dem e-Bike ihren Weg fortsetzen können. Oder aber auch als Radwanderer die schöne Region um Eschwege oder das Werratal per e-Bike zu erkunden. 

Dies wurde heute am 25.0.62013 im Rahmen eines Pressegesprächs mit Vertretern von allen beteiligten Organisationen (Nordhessischer VerkehrsVerbund, Stadtwerke Eschwege GmbH, Regionalverkehr Kurhessen GmbH, Nahverkehr Werra-Meißner) vorgestellt und erläutert.

                            

Bildunterschrift
jeweils  von links: Horst Pipper (NWM), Tobias Degenhardt (Stadtwerke ESW), Wolfgang Dippel (NVV), Andreas Vetter (Regionalverkehr Kurhessen)

 

Nähere Informationen und alles Wissenswerte dazu können Sie auf der Internet-Seite www.nwm-esw.de/eBike abrufen.

HIER der aktuelle Pressebericht aus der Werra-Rundschau vom 26.06.2013 zu dem Thema.

 

 

  

- Die Möglichkeit zum mobilen Ticketkauf im NVV. Und natürlich mit allen wichtigen Fahrgastinformationen -

Eine kostenlose App für alles. Sogar zum Ticketkaufen!

In Zukunft brauchen Sie kein Kleingeld mehr für den Fahrkartenautomaten. Mit der neuen NVV-App haben Sie Ihren Ticketautomaten immer und überall dabei. Denn nach nach dem Download können Sie bargeldlos mit Ihrem Smartphone Fahrkarten für Bus und Bahn erwerben: Zum Beispiel Einzelfahrkarten für Erwachsene und Kinder, TagesTickets, MultiTickets, GruppenTagesTickets oder sogar das HessenTicket.

Die Abrechnung des HandyTickets erfolgt bequem ohne Registrierung über die Mobilfunkrechnung. Auch die Zahlung mit Kreditkarte oder per Lastschrift ist nach persönlicher Anmeldung unter http://nvv.mobilesticket.de möglich. Dort finden Sie auch alle weiteren Informationen zum HandyTicket. 

Weitere Informationen zum HandyTicket finden Sie HIER und auch mit einem KLICK HIER.


----->>>  "NVV-App" - der Trailer

Hier zum Ansehen - einfach auf das nachstehende Fenster klicken - der kleine Trailer/Film zur noch recht neuen NVV-App

 

Darüber hinaus bietet Ihnen die NVV-App selbstverständlich auch weiterhin alle wichtigen Fahrplaninformationen für alle gängigen Betriebssysteme wie Androide, iOS und Blackberry.
Mit der intuitiv zu bedienenden Oberfläche der App können Sie schnell und einfach die wichtigsten Daten zu An- und Abfahrt Ihrer gewünschten Strecke abrufen. Mit der Favoritenfunktion speichern Sie komfortabel oft genutzte Strecken und Haltestellen.
Ein Routenplaner ist ebenso integriert wie eine Verbindungsauskunft mit Tür-zu-Tür-Navigation. Und mittels GPS-Ortung wird jederzeit der aktuelle Standort ermittelt  und die umliegenden Haltestellen werden angezeigt.

So kommen Sie immer ganz einfach an Ihr Ziel in Nordhessen.

Interessierte können die neue NVV-App in den jeweiligen App-Stores kostenlos herunterladen.

QR Code scannen, App downloaden!

                                                                          

 

          Pünktlich zum Saisonstart erhalten Sie in der neuen interaktiven Freizeit-Karte mit ÖPNV 
          attraktive Tipps für Indoor- und Outdoor-Freizeiterfahrungen 2013. Ab sofort können Sie ihre 
          Freizeitziele in Nordost-Hessen auch bequem online ausgewählt werden.

 

 

Die Freizeitkarte "Attraktive Ausflugsziele in Nordost-Hessen" zeigt Ihnen in vielfältiger Weise, welche Highlights Sie zwischen Kassel, Göttingen, Eisenach und Fulda erleben können.

Für alle, die ihre Freizeitentscheidungen lieber online, treffen gibt es nun die virtuelle Karte via Internet, die man bequem über das Smartphone, Laptop, Tablet oder den festen Computer zu Hause abrufen kann.

Egal, ob Sie Restaurants oder Kneipen, Museen oder Sporteinrichtungen in Nordost-Hessen - und natürlich auch im Werra-Meißner-Kreis -  finden möchten, mit 3 Klicks erhalten Sie detaillierte Informationen zu den jeweiligen Zielen, wie z. B. genaue Adressen, Öffnungszeiten, Preise und natürlich die entsprechenden Verbindungen des öffentlichen Nahverkehrs.

Probieren Sie es einfach aus:
www.nvv-freizeitinfo-nordosthessen.de

Weiterhin

JETZT NEU: Weitere Freizeitbroschüren

     Mit Schlösser & Burgen und Museen & Kabinette sind nun 7 von 8 Broschüren neu erschienen, bis Mitte Juni folgt "Schächte..." . Darunter finden Sie insbesondere auch die Broschüre "Wandern und Radeln 2013" mit dem beliebtem "AusflugsBus Werra-Meißner" auf den Linien 202 sowie 200/231. Weitere Information zum AusflugsBus Werra-Meißner HIER.

[mehr]


Hochwasserbedingt und aufgrund von dadurch erfolgten Straßensperrungen gibt es nach derzeitigem Kenntnisstand von Dienstagmittag auch Einschränkungen im Linien-Busverkehr und insbesondere im schulbezogenen Linienverkehr in den folgenden Bereichen:

Linie 220
(Eschwege<>Bad Sooden Allendorf<>Witzenhausen)

Durch Sperrung der B 27 im Bereich Bad Sooden-Allendorf <> Ellershausen kann BSA-Ellershausen nicht bedient werden, Oberrieden nur beschränkt.

In WIZ-Wendershausen kann die Haltestelle „An der Werra“ nicht bedient werden. Sollte dort das Hochwasser noch ansteigen, kann Wendershausen komplett nicht bedient werden.  

Linie 218 (Witzenhausen<> Hannoversch Münden)

Aufgrund von Straßenüberflutungen/Sperrungen können die Witzenhäuser Stadtteile Ermschwerd, Stiedenrode, Blickershausen und Ziegenhagen nicht angefahren werden.

Der Betrieb im Abschnitt Ziegenhagen-Hedemünden-Hann. Münden läuft aufgrund der Umstände unregelmäßig.

Linie 214/220 (Witzenhausen<>Neu Eichenberg)

Der Stadtteil Werleshausen kann nur mit der Haltestelle „B 27“ angefahren werden.

Alle betroffenen Schulen sind kurzfristig telefonisch informiert worden, um die Informationen auch an Schüler/innen und Eltern weiterzugeben.

Darüber hinaus sind zurzeit Beeinträchtigungen allgemein im Busverkehr entlang der Werra vorhanden. In Eschwege können die Haltestellen Schlossplatz, Woolworth und Tränenbrücke nicht bedient werden, alle dort entlang fahrenden Linien fahren eine Umleitung. Busse in Richtung Osten, die ansonsten über Meinhard-Grebendorf und Frieda fahren, verkehren über ESW-Niederdünzebach. Für Grebendorf, Schwebda und Frieda wurde ein Pendelverkehr von und nach Eschwege eingerichtet.

Wann der Bus-Normalbetrieb auf diesen derzeit betroffenen Linien wieder aufgenommen werden kann, ist derzeit nicht absehbar.

Je nach Lageänderung können weitere kurzfristige Änderungen eintreten.

 

Das NVV-SchülerFreizeitTicket wird auf Anregung aus dem Werra-Meißner-Kreis zum 01.06.2013 nochmals wesentlich attraktiver:


Weitere Infos unter https://www.facebook.com/nvv.freebird oder http://www.nvv.de/schuelerfreizeitticket/

      

Der NVV startet in Zusammenarbeit mit Partnern - wie der Nahverkehr Werra-Meißner - das speziell für den ländlichen Raum entwickelte Zukunftsprojekt Mobilfalt in drei Pilotregionen Herleshausen/Sontra/Nentershausen und Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) und Niedenstein (Schwalm-Eder-Kreis)

Der Nordhessische Verkehrsverbund hat am 19. April 2013 das speziell für den ländlichen Raum entwickelte Zukunftsprojekt Mobilfalt an den Start gebracht. Es soll dazu beitragen, dass die Menschen in der Region auch künftig sicher und bezahlbar mobil sein können.

Das Pilotprojekt startet in drei Regionen: Sontra/Nentershausen/Herleshausen, in Witzenhausen und in Niedenstein.  

Die Mobilfalt funktioniert ganz einfach: Wer ein Auto hat, kann beim Nahverkehr mitmachen. Wir vernetzen dazu den PKW mit Bus und Bahn zu einem vollkommen neuen Angebot. Fahrten auf bereits vorhandenen Strecken werden aufgefüllt mit "Mobilfalt-Fahrten" und zu einem Stundentakt ergänzt.

Alle Informationen erhalten Sie direkt auf unserer Internetseite www.mobilfalt.de

oder unter unserer Service-Hotline 0800 80 90 688.

Link zum Presse-Bericht in der Werra-Rundschau: HIER KLICKEN.

Link zum Presse-Bericht in der Hess. Niedersächsischen Allgemeinen - HNA -: HIER KLICKEN.

Link zum Fernsehbericht aus der Hessenschau vom 19.04.2013: HIER KLICKEN.

Link zum Fernsehbericht von SAT 1: HIER KLICKEN


Der Mobilfalt-Basisfilm mit Erläuterungen zur Funktionsweise des Angebotes:


 

Weitere bewegte Bilder finden Sie hier:

http://www.youtube.com/user/nvv13071994

http://www.youtube.com/watch?v=Unxy-D3HEw8

http://www.mobilfalt.de/aktuelles/mobilfalt-video/

 

Und hier die Erläuterungen zu der einmalig erforderlichen Registrierung zur Teilnahme an Mobilfalt per Video erklärt:

 

 

 

Presseerklärung des NVV zum Start von Mobilfalt am 19. April 2013

Verkehrsminister Florian Rentsch startet bundesweit einmaliges NVV- Modellprojekt in Sontra - Privatfahrten werden Teil des Öffentlichen Personennahverkehrs -

Sontra/Kassel -  Nach gut zwei Jahren ist die Idee umsetzungsreif: Hessens Verkehrsminister Florian Rentsch startet heute in Sontra das bundesweit einmalige NVV-Pilotprojekt Mobilfalt (= Mobilität + Vielfalt). Es soll den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen revolutionieren, dort wo immer wenige Menschen leben und daher traditionelle Mobilitätsangebote zum Beispiel mit Bussen immer schwerer zu finanzieren sind.

„Öffentlicher Nahverkehr wird und kann nicht sämtliche Probleme des demografischen Wandels in den ländlichen Regionen lösen, aber gute Verbindungen und Verknüpfungen von Zug, Bus, Taxi und jetzt sogar Privatwagen bieten den Bürgerinnen und Bürgern im Werra-Meißner-Kreis die Möglichkeit, lange mobil zu sein und damit aktiv am Leben in der Kommune teilzunehmen. Mobilität gehört zur Lebensqualität!“, sagte Rentsch.

Kern des Projekts ist die Verknüpfung des Individualverkehrs in den Pilotregionen Sontra/ Nentershausen/Herleshausen (als Zweckverband Interkommunaler Zusammenarbeit) und Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis sowie Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis mit allem, was bisher in den Fahrplänen des NVV zu finden ist, egal ob Anrufsammeltaxi, Bürgerbus, Bus, Tram oder Zug. Die bisherigen Angebote werden im vorhandenen NVV-Tarif- und Fahrplansystem um Fahrten im Auto oder Taxi ergänzt. Damit integriert Mobilfalt die Privatfahrt mit dem Auto in die verlässlichen Qualitäten des Öffentlichen Personennahverkehrs mit Tarif- und Taktangebot und seiner Infrastruktur von Strecken, Bahnhöfen und Stationen.

Jeder kann seine regelmäßigen oder unregelmäßigen privaten Autofahrten anderen anbieten und erhält dafür einen Zuschuss von 30 Cent pro Kilometer. Der Preis pro Fahrt für den Fahrgast ist bisher in der Pilotphase mit einem Euro kalkuliert.

Unterstützt werden der Nordhessischen Verkehrsverbund und seine Partner aus den Nahverkehrsgesellschaften der Landkreise Werra-Meißner, Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg besonders intensiv von der Hessischen Landesregierung.

Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie „Mobilität 2050“ flossen 180.000 Euro in die Entwicklungskosten in Höhe von 360.000 Euro. Darüber hinaus beteiligt sich das Land mit 1 Mio. Euro am Versuch selbst. Wird die Testphase in Nordhessen erfolgreich abgeschlossen, soll Mobilfalt auf andere Teile Hessens ausgeweitet werden.

Die umfangreichen und kostenintensiven Vorarbeiten u.a. mit der besonderen Buchungssoftware und der Mobilitätszentrale machen Mobilfalt zu einem Projekt, das mit deutlich geringeren Kosten auf andere Landkreise mit ländlichen Strukturen übertragbar sein wird. Ohne großen Aufwand sind ortsspezifische Anpassungen möglich.

„Es ist den Partnern von Mobilfalt gelungen, innerhalb von nur zwei Jahren die Finanzierung, Planung und Umsetzung zu realisieren. Das war wirklich gut investiertes Geld, wenn es heute schon den Bürgerinnen und Bürgern zugute kommt“, sagte Rentsch.

Auch unter betriebswirtschaftlichen Aspekten bietet das Modellprojekt Chancen. So hat der NVV in einer ersten Kostenabschätzung festgestellt, dass Mobilfalt deutlich günstiger ist als herkömmliche Angebote mit dem Anruf-SammelTaxi (AST) oder dem Bus. Zumal die Kosten bei den europaweiten Ausschreibungen von Busleistungen sprunghaft ansteigen und der Kilometerpreis zurzeit um mehr als 30 Prozent höher liegt als bei der ersten Ausschreibungswelle.

Für den Geschäftsführer des NVV Wolfgang Dippel ist vielfältige Mobilität der richtige Weg: „Wir müssen Antworten auf den Bevölkerungsrückgang geben ohne den ländlichen Raum von der Mobilität abzuhängen. Dabei wird uns das Projekt Mobilfalt helfen, denn es ist flexibel, verlässlich und bezahlbar. Alle Verkehrsträger miteinander zu vernetzen, ist die richtige Antwort für die Zukunft!“

Die technische Basis von Mobilfalt ist eine internetgestützte Plattform, mit der angebotene und nachgefragte Autofahrten in die bestehenden Fahrpläne für den Nahverkehr integriert und zentral gesteuert werden. Abgerechnet wird über den NVV, der die Einnahmen verteilt. Gebucht wird über Internet, Telefon bzw. über die neu entstandene Mobilitätszentrale im Stadtbahnhof Eschwege. Mit dem Beginn von Mobilfalt wird es dort auch die Möglichkeit geben, E-Bikes zu mieten. So kann erstmals der ÖPNV in Nordhessen mir elektrischer Mobilität auf dem Fahrrad verknüpft werden.

Um das Projekt in den Pilotkommunen bekannt zu machen und zu verankern, sind in den nächsten Wochen Starthelfer unterwegs. Sie wurden durch den NVV umfassend geschult und stehen den Bewohnern vor Ort mit Rat und Tat zur Seite.

Mobilfalt wird zunächst in drei Pilotregionen getestet: Sontra/ Nentershausen/Herleshausen (als Zweckverband Interkommunaler Zusammenarbeit) und Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis sowie Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis. Mit dem Landkreis Werra-Meißner wurde darüber hinaus eine Region gewonnen, die besonders stark von demografischen Veränderungen in den kommenden Jahren betroffen sein wird.

„In unserer Situation ist Mobilfalt eine echte Chance und leistet Pionierarbeit für die ganze Region. Wir wollen Nordhessen als Wohn- und Arbeitsregion weiter entwickeln und dafür brauchen wir flexible Mobilität in all ihren Facetten, um die Lebensqualität zu halten und zu verbessern“, so der Landrat des Werra-Meissner-Kreises und stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender des Nordhessischen Verkehrsverbundes Stefan G. Reuß.

Um herauszufinden, welche Fahrten für Mobilfalt angeboten werden können, finden sich im Internet unter der Adresse www.mobilfalt.de alle Mobilfalt-Strecken mit den vorgesehenen Zeiten. Filtermöglichkeiten im Programm helfen dabei, die passende Strecke und Zeit zu finden. Wer möchte, kann sich die passenden Mobilfalt-Strecken auch in der Mobilitätszentrale in Eschwege anzeigen lassen oder sich dort telefonisch unter 0800 80 90 688, erkundigen.

Langfristig verfolgt der NVV mit dem Projekt Mobilfalt das Ziel, ein flexibles Angebot für die Bürgerinnen und Bürger mit den neuen Vorteilen für die Mobilitätsanbieter zu verbinden. Durch eine registrierte Teilnahme soll das gelingen und Mobilität in der ländlichen Region nachhaltig sichern.

 

Nordhessischer VerkehrsVerbund (NVV) und Nahverkehr Werra-Meißner starten neues Pilotprojekt Mobilfalt im April 2013

Starthelfer beginnen jetzt mit Aktivitäten

Die Entwicklung des bisher bundesweit einmaligen Pilotprojekts Mobilfalt des Nordhessischen Verkehrsverbundes, bei dem private Fahrten mit dem PKW Bestandteil des öffentlichen Personennahverkehrs und des Tarif- und Fahrplangefüges des NVV werden sollen, geht in die heiße Phase.

Nachdem bereits über 20 Starthelfer aus Sontra /  Nentershausen / Herleshausen und Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis durch den Verbund angeworben wurden, die Buchungssoftware ihren erste Härtetest an der Universität Kassel überstanden hat, beginnt jetzt die Feinarbeit für das vielschichtige und umfangreiche Projekt.

Dabei steht vor allem im Vordergrund, dass den Nutzern und Anbietern von privaten Fahrten innerhalb des Fahrplanes des NVV, ein einfaches, komfortables und zuverlässiges System geboten wird. Daran arbeiten zurzeit alle Partner. Jetzt gilt es, die Privatfahrten in die Fahrplanauskunft des NVV zu integrieren, die Software zur Buchung der Fahrten anhand der Pre-Tests zu verbessern und eine Reihe von technischen Vorgängen so zu bewältigen, dass interessierte Kunden reibungslos ihre Fahrten anmelden und nutzen können.





 

Dazu gehört auch, dass die Starthelfer Ihre Arbeit aufnehmen, durch den NVV geschult werden, um dann für das Projekt aktiv zu werben, es zu erklären und so zu unterstützen, dass Freunde, Nachbarn oder Bekannte sich für Mobilfalt begeistern und selbst Anbieter oder Nutzer werden. Dabei setzt der NVV auf ehrenamtliches Engagement, damit durch die Unterstützer im Rahmen von Gesprächen, Diskussionen, Auskünften, Nachbarschaftshilfe sowie konkreten Tipps interessierte Personen in die Lage versetzt werden, Mobilfalt zu nutzen.

Darüber hinaus arbeitet der NVV gemeinsam mit der Stadt Eschwege und dem Werra-Meißner-Kreis daran, das Kundenzentrum in Eschwege als Mobilitätszentrale für das Projekt zu nutzen. Dafür wird dort ein entsprechender Arbeitsplatz mit Beratungsmöglichkeiten eingerichtet.

Schon die Vorarbeiten des Nordhessischen Verkehrsverbunds und seiner Partner aus den Nahverkehrsgesellschaften der Landkreise Werra-Meißner, Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg hat das Land Hessen mit 180 000 Euro zur Hälfte finanziert. Die Umsetzung ist Teil des Modellversuchs „ÖPNV im ländlichen Raum“, den das Land bis 2014 mit einer Million Euro finanziert.

Für den Geschäftsführer des NVV, Wolfgang Dippel, ist vielfältige Mobilität der richtige Weg: „Wir müssen Antworten auf die demografische Entwicklung geben, ohne den ländlichen Raum von der Mobilität abzuhängen. Dabei wird uns das Projekt Mobilfalt helfen, denn es ist flexibel, verlässlich und bezahlbar. Alle Verkehrsträger miteinander zu vernetzen, ist die richtige Antwort für die Zukunft!“

Nach Einschätzung des NVV werden im Frühjahr 2013 sämtliche Aktivitäten dazu abgeschlossen sein, so dass in den Pilotgemeinden ab April 2013 gestartet werden kann. Ursprünglich war der NVV davon ausgegangen, bereits im Herbst dieses Jahres mit dem Projekt zu beginnen.

Hintergrundinformation zu Mobilfalt


Der neu geschaffene Begriff Mobilfalt setzt sich aus Mobilität und Vielfalt zusammen. Kern der Überlegungen des neuen Projektes „Mobilfalt“ ist die Verknüpfung des Individualverkehrs mit allem, was bisher in den Fahrplänen des NVV zu finden ist, egal ob Anrufsammeltaxi, Bürgerbus, Bus, Tram, RegioTram oder Zug. Die bisherigen fahrplangebundenen und bedarfsgesteuerten Systeme sollen im vorhandenen NVV-Tarifsystem um Fahrten im Auto oder Taxi ergänzt werden. Jeder, der möchte, kann seine regelmäßigen oder unregelmäßigen privaten Autofahrten im Rahmen des neuen Konzeptes anderen anbieten und erhält dafür eine festgelegte Kostenerstattung.

Dabei soll die die Erstattung für den Fahrtenanbieter bei 30 Cent pro Kilometer liegen. Der Preis pro Fahrt für den Fahrgast ist bisher in der Pilotphase mit einem Euro kalkuliert. Eine Internet-Plattform integriert angebotene und nachgefragte Fahrten in die Fahrpläne. Abgerechnet wird über den NVV, der die Einnahmen verteilt, gebucht wird über Internet, Telefon bzw. über Mobilitätszentralen.

Das innovative Nahverkehrskonzept wird zunächst in drei Pilotregionen getestet: Sontra/ Nentershausen/ Herleshausen (als Zweckverband Interkommunaler Zusammenarbeit) und Witzenhausen im Werra-Meißner-Kreis sowie Niedenstein im Schwalm-Eder-Kreis.

 


Gut fünf Jahre auf dem Markt, ist die Nordhessenkarte 60plus nach wie vor ein Verkaufsschlager im NVV-Gebiet: 

- Nach den beiden ersten Boomjahren mit Zuwächsen von 30 bis 50 Prozent pendeln sie sich seitdem bei acht bis neun Prozent ein. 
- Seit 2007 hat sich die Zahl der Jahreskarten-Abonnenten über 60 Jahre fast verdoppelt.

 

 

 

                                                                            und da war doch noch