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          Liebe Fahrgäste, Kunden und Nutzer von Bussen und Bahnen!

Bitte beachten Sie, dass zum Fahrplanwechsel ab 14.12.2008 sich auf einigen Linien Fahrplanänderungen ergeben. Einen kurzen Überblich erhalten Sie mit einen Klick HIER.

Alle weiteren notwendigen Informationen sowie auch die neuen Fahrpläne erhalten Sie hier im Internet auf unserer Homepage unter der Rubrik "Fahrplan & Tarif-Info" sowie auf der Homepage des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) unter www.nvv.de

In den NVV-Kundenzentren - wie in Eschwege, Herrengasse - , in den NVV-Info-Points, bei den Busunternehmen sowie den sonstigen bekannten Vorverkaufstellen u.a.m. erhalten Sie umfangreiches Informationsmaterial zum Fahrplanwechsel. Zu allen Linien werden auch aktualisierte Linienfaltfahrpläne bereit gehalten.

Darüber hinaus empfehlen wir besonders auch die neuen Aushangfahrpläne an den Haltestellen zu beachten.

Wir bitten zu bedenken und zu beachten, dass einzelne Fahrplanwünsche leider aus busumlauftechnischen, wirtschaftlichen bzw. finanziellen Gründen nicht in allen Fällen erfüllt werden können, selbst wenn wir das umsetzen wollten. Wir haben die Vorgabe zu beachten, dass die Gesamtheit des notwendigen Beförderungsbedarfs im Nahverkehr im Rahmen der Notwendig- und Möglichkeiten umgesetzt wird. Besonders in ländlichen Bereichen, wie dem Werra-Meißner-Kreis, ist es daher leider nicht möglich, immer jeden einzelnen Beförderungswunsch zu erfüllen. Daher kann es immer mal wieder zu einzelnen Härtefällen kommen, die unter diesen Gesichtspunkten leider durch ein Angebot in öffentlichen Personennahverkehr auch nicht lösbar sind.

Sollten Sie Fragen oder persönlich Probleme mit den Fahrplänen von Bus und Bahn haben, so sprechen Sie uns persönlich, telefonisch oder gern auch per Mail an. Die Kontaktdaten können Sie unter der Rubrik "Kontakte" ersehen.   

 

 

 

 

 

Änderungen im Nahverkehr zum Fahrplanwechsel am Sonntag, 14. Dezember

Zwei größere Neuerungen gibt es im Nahverkehr im Altkreis Witzenhausen ab dem Fahrplanwechsel am Sonntag, 14. Dezember: Die neue Buslinie 400 von Hessisch Lichtenau nach Fritzlar (wir berichteten), und ein neuer Anruf-Sammel-Taxi-Verkehr im Bereich der Stadt Witzenhausen und der Gemeinde Neu-Eichenberg. Mit den vier Linien 219.1 bis 219.4 werden alle Stadt- und Ortsteile an allen Wochentagen im Zwei-Stunden-Takt mit Witzenhausen verbunden: bis nach Mitternacht und zu den Zeiten, in denen kein Linienbus verkehrt. Die Fahrt muss 30 Minuten vor Fahrtantritt telefonisch bestellt werden.

Daneben kündigt der NVV noch kleinere Änderungen an: Regionalexpress 1 Kassel-Halle/Erfurt: Wegen Bauarbeiten zwischen Sangerhausen und Halle kommt es im östlichen Abschnitt der Linie RE1 zu Fahrplanänderungen, die vereinzelt auch Auswirkungen auf die Ankunfts- und Abfahrtzeiten in Eichenberg haben; dieses betrifft jedoch nur Züge von und nach Leinefelde. Buslinie 200: Im Abschnitt Eschwege-Hessisch Lichtenau gibt es in Tagesrandlagen Reduzierungen aufgrund geringer Nachfrage.

Wichtig im Raum Eschwege: Aufgrund der Bauarbeiten an der Schienenstrecke zum Stadtbahnhof Eschwege kann die Haltestelle an der ehemaligen Fahrkartenausgabe am Bahnhof Eschwege-West nicht mehr mit dem Stadtbus Eschwege bedient werden. Die neuen Haltestellen sind nun an den Unterführungen der Bundesstraße 27.

Bei vielen anderen Linien im Werra-Meißner-Kreis gibt es geringe Verschiebungen, die aus den jeweiligen Linienfahrplänen ersichtlich sind. Im Schulverkehr werden die Liniennumern teilweise neu geordnet. Die Änderungen werden über die jeweiligen Schulsekretariate bekanntgegeben. (Pressemedlung der HNA vom 11.12.2008 - stk)

 

Viele Busverbindungen sind gut mit der Schiene oder anderen Buslinien verknüpft - und können mit einem einzigen Ticket genutzt werden. Neue Informationsbroschüren informieren ausführlich. Für mehr Informationen - bitte hier klicken.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

          - Baumaßnahme verlängert bis voraussichtlich zum Ende der Herbst-Schulferien am 17.10.2008 -

 

Wegen Straßenbaumaßnahmen mit einer Vollsperrung der Landesstraße L 3226 zwischen Waldkappel und Friemen gilt für die Buslinie 221 (Hetzerode-Waldkappel-Eschwege und umgekehrt) ab 25.08.2008 für eine voraussichtliche Dauer der Bauarbeiten von mehreren Wochen ein Umleitungsfahrplan, den Sie mit einem Klick HIER abrufen können.

Auswirkung ist, dass Schüler nach Eschwege und Hessisch Lichtenau erheblich früher fahren müssen, was aber leider aus fahrplantechnischen- und Busumlauf-Gründen sowie der  weiträumigen Umleitung unumgänglich ist.

    

                         

Mit einem am 12.08.2008 in der Werra-Rundschau veröffentlichten Leserbrief „Der Schulbus als Gefahr für Schüler“ im Zusammenhang mit dem Testbetriebes eines Buszuges im Werra-Meißner-Kreis am 05. und 06. Aug. 2008 setzt sich eine Richtigstellung der Nahverkehrsgesellschaft Werra-Meißner (NWM) auseinander.

Von allen fachlich Beteiligten und auch befragten, beförderten Fahrgästen, wozu auch viele Schüler gehören, wurde der testweise erfolgte Einsatz eines Anhängerbuszuges durchweg positiv beurteilt. Es ist auch positiv zu bewerten, dass von den zuständigen Genehmigungsbehörden der Einsatz von Anhängerbuszügen wieder zugelassen wird. Bietet doch ein solches modernes Fahrzeug ein größeres Platzangebot gegen über einem Gliederbus. Es erlaubt auch einen äußert flexiblen Einsatz, um auf sehr unterschiedliches Fahrgastaufkommen im morgendlichen und mittäglichen Schülerverkehr gegenüber den sonstigen Zeiten reagieren zu können. Dies gilt ganz besonders auch für ländliche Räume, wie den Werra-Meißner-Kreis. Hinsichtlich Sicherheitsbedenken unter Berücksichtigung moderner technischer Lösungen sei absolut nichts bekannt. So kann z. B. der Fahrer das Geschehen im Anhänger über eine Videoanlage beobachten und bei außergewöhnlichen Vorkommnissen reagieren. Ein Vergleich mit den in früheren Jahrzehnten einmal eingesetzten und eingestellten Busanhängerzügen (1960) ist dabei beim Fortschritt der Technik nicht angebracht. Bestünden tatsächlich Sicherheitsbedenken, wäre nicht schon eine Reihe von Buszügen im Einsatz, z. B. in Wolfsburg, im Main-Kinzig-Kreis oder Landkreis Calw. In ganz Deutschland sind dies nach Erkenntnissen der Nahverkehrsgesellschaft zwischenzeitlich schon über 30 Züge. Die Behauptung einer Gefahr für Fahrgäste und Schüler sei somit vollkommen falsch.

Die in dem Leserbrief gewählten Ausführungen, „eines viehähnlichen Transportes in einer klapperten, erniedrigenden Kühlbox“ seien darüber hinaus absolut absurd. Natürlich hat der Anhänger auch eine Heizung und das Platzangebot wird vergrößert. Ein Anhängerbetrieb würde auch bei U- und S-Bahnen sowie im Straßenbahnverkehr praktiziert. Es kann auch nicht Aufgabe eines Busfahrers sein, z. B. Schulkinder im Bus zu beaufsichtigen. Vielmehr ist es seine Hauptaufgabe das Fahrzeug sicher zu steuern. Darüber hinaus ist die bereits erwähnte Videoüberwachung im Buszug gegeben.

Abschließend - so NWM-Geschäftsführer Pipper - hätte man sich gewünscht, die Leserbriefschreiberin hätte sich zuvor selbst bei einer Mitfahrt von der Fahrzeugqualität des Anhängerbuszuges überzeugt oder aber auch das Gespräch mit der Nahverkehrsgesellschaft gesucht, was Ihr in einem anderen Zusammenhang bereits angeboten worden war.

- Pressemitteilung des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) vom 06.08.2008 -

Sehr zufrieden sind NVV, Fa. Frölich-Reisen und die Fahrgäste mit dem ersten Testbetrieb des Buszuges der Wolfsburger Verkehrs-GmbH. Am 5. und 6. August war der Bus mit Anhänger morgens und mittags auf der Linie 200 zwischen Eschwege, Waldkappel und Hessisch Lichtenau unterwegs.

In dieser Zeit wurden ca. 800 Fahrgäste, vor allem Schülerinnen und Schüler, befördert, die an dieser neuen Busform nichts auszusetzen hatten. Von „genauso sicher wie im normalen Bus“ bis zu „gute Ergänzung zum bisherigen Angebot“ ging das Urteil der Fahrgäste. Die Abläufe funktionierten ohne Schwierigkeiten, der Fahrplan wurde größtenteils eingehalten.

Damit ist für den NVV die erste Hürde für eine weitergehende Prüfung genommen. Wolfgang Dippel, Geschäftsführer des NVV, hat sich fest vorgenommen, den Einsatz der Buszuges für Nordhessen zu realisieren: „Wir prüfen jetzt den genauen Einsatz eines solchen Fahrzeuges und mögliche Anpassungen bei der Infrastruktur, z. B. die Verlängerung von Haltestellen. Wenn ein entsprechendes Konzept dafür steht, können wir frühestens zum Fahrplanwechsel 2009/2010 einen Buszug einsetzen - vorausgesetzt wir erhalten dafür eine Genehmigung des Regierungspräsidiums.“ Seit den 1970er Jahren ist diese Fahrzeugform in Deutschland verboten und kann nur mit einer besonderen Genehmigung auf normalen Buslinien unterwegs sein.

Bei dem auf Initiative der Fa. Frölich-Reisen eingesetzten Buszug handelt es sich um einen normalen Linienbus zusammen mit einem modernen Niederfluranhänger mit einer Gesamtlänge von 23 Metern. Ein Buszug besitzt zumeist eine höhere Kapazität als ein Gelenkbus, kann aber sehr viel wirtschaftlicher eingesetzt werden. So können die Anhänger nach Bewältigung großer Fahrgastströme in zwei Minuten abgekoppelt und einfach abgestellt werden. Die Zugmaschine fährt dann als ganz gewöhnlicher Bus weiter und verbraucht bis zu zehn Liter Treibstoff auf 100 Kilometer weniger.

Seit wenigen Jahren etablieren sich in Deutschland wieder so genannte Buszüge, die bereits vor einigen Jahrzehnten im Einsatz waren und in der Schweiz vor allem in den Städten Zug, Lausanne und Luzern bis heute zuverlässig verkehren. Zum Transport von Skiern und Fahrrädern wird dort sogar ein zweiter Anhänger angekoppelt. Das gesamte Fahrzeug ist dann bis zu 28 Meter lang.  

In Nordhessen ist es der erste Einsatz eines Buszuges seit 1960, in Südhessen gibt es im Bereich Gelnhausen bereits wieder eine Flotte von fünf modernen Buszügen.

Da sich im Werra-Meißner-Kreis die Schülerströme in den letzten Jahren sehr stark in Richtung Eschwege entwickelt haben, sind die vorhandenen Busse am Ende ihrer Kapazitäten angekommen. Der Einsatz zusätzlicher Busse in der morgendlichen Verkehrsspitze bedeutet hohe Kosten für die Aufgabenträger NVV und NWM sowie einen hohen organisatorischen Aufwand für die Verkehrsunternehmen. Mithilfe von Buszügen können die Kosten abgefedert und zusätzliche Kapazitäten bereitgestellt werden.

Der im Raum Eschwege eingesetzte Buszug ist von den Herstellern Scania und Hess, hat eine Länge von ca. 23 Metern und bietet etwa 70 Sitz- und 100 Stehplätze an.

Bei Rückfragen der Redaktionen wenden Sie sich bitte an: Sabine Herms , NVV (0561-70949-29)

Weitere Informationen (externe Links):
Herstellerfirma Hess
Fernsehbericht HR-Fernsehen "Hessenschau"
Firma Frölich-Reisen
KVG Gelnhausen

Die Pressemitteilung des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) zu dem Thema können Sie mit hier mit einem KLICK aufrufen.

Eine Artikel auf HR-Online dazu lesen Sie hier.

Regierungspräsidium Kassel übergibt Planfeststellungsbeschluss an HLB Basis AG – Voraussichtlicher Baubeginn Spätsommer 2008

 

Ein weiterer Meilenstein bei der Realisierung des Stadtbahnhofs Eschwege ist erreicht. Der Planfeststellungsbeschluss für das Vorhaben „Reaktivierung SPNV Eschwege Stadt“ wurde in Eschwege durch das Regierungspräsidium Kassel an die HLB Basis AG überreicht.

 

 

Das für den Bau erforderliche Planfeststellungsverfahren wurde am 4. Oktober 2007 durch die HLB Basis AG beim Regierungspräsidium Kassel beantragt. Das nun abgeschlossene Verwaltungsverfahren ist nach dem Allgemeinen Eisenbahngesetz für den Bau von Eisenbahnbetriebsanlagen vorgeschrieben. Ziel dieses Verfahrens war es, alle Bürger und Behörden, deren Belange durch das Bauvorhaben betroffen werden, anzuhören.

 

 

Anmerkungen der Eisenbahnaufsicht wurden hierbei genauso berücksichtigt wie etwa die Interessen der Oberen Naturschutzbehörde oder des Werra-Meißner-Kreises. Interessierte Bürger hatten die Möglichkeit, die Unterlagen in Eschwege einzusehen und Einwände geltend zu machen. Der Beschluss berücksichtigt die Änderungen, die sich im Verlauf des Verfahrens ergeben haben.

 

 

In den kommenden zwei Wochen kann der Planfeststellungsbeschluss nun zusammen mit den festgestellten Planunterlagen durch die Öffentlichkeit in Eschwege eingesehen werden. Nach dem Ablauf der sich hieran anschließenden Klagefrist von einem Monat, ist die der HLB Basis AG erteilte Genehmigung für das Bauvorhaben Mitte August bestandskräftig.

 

 

Danach beginnen voraussichtlich die Bauaktivitäten mit dem Bau von zwei neuen Brücken über die Wehre im Stadtteil Niederhohne.

 

 

Nach dem bisherigen Zeitplan fällt der Startschuss für den Betrieb der Strecke Eschwege-West und Eschwege-Stadt am 13.12.2009.

Hintergrund:

Bis heute kann die Stadt Eschwege auf der Schiene nur über den Bahnhof Eschwege-Stadt erreicht werden. Dieser liegt etwa 5 km außerhalb des Stadtzentrums. Wer in die Innenstadt möchte, muss dort auf Busse umsteigen.

Gemeinsames Ziel der HLB Basis AG, der Stadt Eschwege und des Nord-hessischen VerkehrsVerbundes (NVV) ist es, dass Eschwege wieder zentrumsnah mit Zügen angefahren werden kann. Um die Stadt mit der Hauptstrecke von Göttingen nach Fulda zu verbinden, wird die brachliegende Strecke reaktiviert und eine neue Verbindungskurve gebaut. Die Strecke kann mit einer Geschwindigkeit von bis zu 80 km/h befahren werden.

Mit einem Kostenvolumen von rund 16 Mio. Euro sollen knapp 5 Kilometer Schiene, fünf Brücken, ein neuer Bahnhof in Niederhohne, ein Bahnübergang, zwei Verkehrsstationen, neue Leit- und Sicherheitstechnik sowie die Elektrifizierung der Strecke bis September 2009 gebaut sein.

Die Baumaßnahme wird durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung gefördert, einen Teil der Kosten trägt die HLB Basis AG.

Ergänzt wird das Bauvorhaben der HLB Basis AG durch die Aktivitäten der Stadt Eschwege: Ein neuer Bahnhofsvorplatz, eine Park & Ride - sowie eine Bike & Ride - Anlage, ein zentraler Omnibusbahnhof und ein neues Empfangsgebäude sorgen für umfassende Verbesserungen für die Fahrgäste. Dazu kommt eine umfangreiche Neukonzeption der Straßenwegeführung im Umfeld des neuen Stadtbahnhofes.

 

Aktuelle Ergänzung per 28.04.2008:

Die Bauarbeiten an der Bundesstraße 400 bei Breitau sind zügig voran geschritten. Der erste Bauabschnitt kann bereits am Dienstag, den 29.04.2008 abgeschlossen und umgerüstet werden. Der zweite Bauabschnitt beginnt somit schon am 30.04.2008 ab 06:00 Uhr. Die Busse der RKH und der Fa. Sandrock können Breitau nur noch aus Richtung Krauthausen bedienen. Eine Ersatzhaltestelle wird am Abzweig nach Grandenborn eingerichtet. Die Fahrpläne der Linien 245 und 252 werden an den Haltestellen ausgehangen und ändern sich demzufolge bereits zum 30.04.2008 und nicht wie ursprünglich angezeigt zum 05.05.2008.

 

Fahrplanentwürfe des NVV für Eisenbahn- und RegioTramverkehr im Internet Kundenanregungen und Kritik erwünscht

Die Fahrplanentwürfe des NVV für den Eisenbahn- und RegioTramverkehr im Fahrplanjahr 2009 sind ab sofort im Internet unter www.nvv.de/fahrplanvorschau.html eingestellt. Die Kunden können sich die Entwürfe jetzt schon im Internet ansehen und herunterladen oder über das Email-Formular eigene Anregungen in den Planungsprozess einbringen.

Der NVV erhofft sich von dem Verfahren eine stärkere Berücksichtigung der Kundenwünsche. „Gerade in Zeiten mit hohem Kostendruck, muss die Planung des Fahrplans besonders sorgfältig erfolgen. Dank der Anregungen unserer Kunden können wir deren Bedürfnisse bei der Fahrplangestaltung besser berücksichtigen. Natürlich müssen sich die angemeldeten Bedürfnisse im finanziellen Rahmen halten“, so Wolfgang Dippel, Geschäftsführer des NVV.

Bereits im letzten Jahr hat der NVV ein solches Beteiligungsverfahren erfolgreich angewandt: Aufgrund der Kundenanregungen wurden mehrere Änderungen vorgenommen. So wurde z.B. morgens ein zusätzlicher RE-Halt in Zimmersrode eingefügt, um die Anbindung im Schul-verkehr nach Treysa zu verbessern und es wurden bei mehreren Zügen Anschlüsse im Abend-verkehr umgesetzt.

Obwohl der neue Fahrplan erst im Dezember 2009 in Kraft tritt, veröffentlicht der NVV seine Entwürfe bereits frühzeitig im März, da die Planungsprozesse bei der Eisenbahn sehr komplex sind und einen langen zeitlichen Vorlauf benötigen. Die Fahrplanbestellung des NVV muss rechtzeitig bei den Verkehrsunternehmen vorliegen, damit diese bis zur bundesweit einheitlichen Frist am 14. April die Fahrplantrassen beim Infrastrukturbetreiber DB Netz anmelden können. Nur wenn eine Fahrplantrasse - das ist das Zeitfenster, in dem ein Zug eine Strecke belegt - rechtzeitig angemeldet wird, kann der Zug bei der Verteilung der Streckenkapazitäten angemessen berücksichtigt werden. Ansonsten kann es passieren, dass andere Verkehre (z.B. Güterzüge oder der Fernverkehr) die Trasse zugeteilt bekommen und in der vorgesehenen Zeit die Strecke belegen.

Hier geht es zum NVV-Formular für Anregungen.

Lesen Sie dazu auch die Pressemitteilung der Hessisch Niedersächsischen Allgemeinen vom 15.03.2008. Bitte hier klicken.

 

Die „5-Minuten-Garantie“ des Nordhessischen VerkehrsVerbundes noch nicht ganz zwei Jahre alt und schon Spitzenreiter

Die NVV-Kundengarantie ist in Europa beispielhaft. Das bestätigte jetzt auch eine Studie im Auftrag der EU-Kommission. Die gesamte Pressemitteilung des Nordhessischen VerkehrsVerbundes (NVV) vom 26.02.2008 lesen Sie dazu bitte hier.

 

Im Werra-Meißner-Kreis gibt es nach einer zweijährigen Pause seit Anfang des Jahres erneut ein Programm zur zusätzlichen Pflege der Bahnhöfe und Haltepunkte.

Ende 2007 konnten sich der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV), das Bahnhofsmanagement Kassel, die Nahverkehrsgesellschaft Werra-Meißner GmbH (NWM) und die „Werkstatt für junge Menschen e.V.“ aus Eschwege („Werkstatt“) auf einen Wiedereinstieg in das Gemeinschaftsprojekt „ServicePlus“ ab 2008 einigen.

Seit nunmehr 10 Jahren unterstützt der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV) mit seinem Programm eine Pflege der Stationen der Deutschen Bahn AG im Verbundgebiet, die über die vertraglich von der DB Station&Service AG (DB S&S) zu leistenden Arbeiten hinaus geht: ServicePlus verbindet seit Frühjahr 1997 die zeitnahe Reparatur von zerstörtem Inventar und einem beschäftigungspolitisch sinnvollen Einsatzgebiet, in das die Werkstatt schon in den vergangenen Jahren die als erfahrener Träger eingebunden war.

So werden einerseits binnen 48 Stunden beschädigte oder durch Graffiti verunstaltete Vitrinen, Fahrgast- und Fahrradunterstände, Fahrradboxen, Unterführungen, Bänke und Abfallsammler wieder in Stand gesetzt – andererseits haben durch die Einbettung der Arbeiten in die Struktur von Beschäftigungsgesellschaften viele Arbeitslose wieder die Möglichkeit, Praxiserfahrungen zu sammeln und sich wieder für den ersten Arbeitsmarkt zu qualifizieren. Allein in 2007 hat in den anderen nordhessischen Landkreisen durchschnittlich ein Drittel der ServicePlus-Beschäftigten Arbeiten oder eine Ausbildung gefunden, und dies, obwohl es sich oft um ungelernte Kräfte handelte, die bisher nur wenig Arbeitserfahrung sammeln konnten! 

Dies und die Notwendigkeit, an den modernisierten oder neuen Stationen im Kreis, für eine hohe Pflegequalität der Ausstattungselemente der SPNV-Stationen Sorge zu tragen, hat die Beteiligten dazu bewogen, das Projekt auch im Werra-Meißner-Kreis wieder aufleben zu lassen. In das Pflegeprogramm wurden die Bahnhöfe Witzenhausen-Gertenbach, Witzenhausen, Eichenberg, Bad Sooden-Allendorf, Eschwege-West, Wehretal-Reichensachsen und Sontra aufgenommen. 

Der NVV übernimmt mit 17.000 Euro für das Jahr 2008 den Löwenanteil der Finanzierung, die NWM bezuschusst die „Werkstatt“ mit einem Pauschalbetrag von 2.000 Euro, die für das Verbrauchsmaterial - wie Pinsel und Reinigungsmittel – gedacht sind. 

Das Projekt lebt von der zeitnahen Meldung von Schäden. Jeder Kunde hat die Möglichkeit, dem NVV im Internet über dessen Homepage unter www.nvv.de Schäden an Bahnhöfen (und Bushaltestellen) mitzuteilen. Auch telefonisch können Schäden unter der Tel. Nr. 0561 – 770 778 gemeldet werden.

 

Zum Schulhalbjahreswechsel wird es auf den Buslinien im Werra-Meißner-Kreis weitere Anpassungen geben. Diese sollen für einen pünktlicheren Betrieb sorgen, damit zum einen die Anschlüsse zwischen Bus, Bahn und Tram besser funktionieren und zum anderen damit verspätete Busse rechtzeitig an den Schulen ankommen. Die Änderungen haben der Nordhessische VerkehrsVerbund (NVV), die Nahverkehr Werra-Meißner (NWM) und die Verkehrsunternehmen gemeinsam abgestimmt und reagieren damit auf die Erfahrungen seit dem großen Fahrplanwechsel am 09. Dezember 2007.

Im Detail sind es diese Punkte:

Die Linie 200 der Fa. Frölich-Reisen von Hessisch Lichtenau über Eschwege nach Mühlhausen (Thür.) bekommt verlängerte Fahrzeiten. U.a. wird es in Meinhard-Grebendorf eine geänderte Haltestellenbedienung geben, denn es wird eine neue Haltestelle am Edeka-Markt eingerichtet. Leider kann aus Zeitgründen die Haltestelle Mitte nur noch in Richtung Eschwege bedient werden. Aus dem selben Grund kann Diedorf im Unstrut-Hainich-Kreis nicht mehr bedient werden. Dafür können aber die Anschlüsse in Hessisch Lichtenau an die Tram nach Kassel und in Mühlhausen an den RegionalExpress nach Erfurt künftig besser erreicht werden.


In diesem Zusammenhang wird auch der Fahrplan der Linie 231 zwischen Eschwege, Wanfried und Treffurt angepasst, da es viele Umsteigebeziehungen zur Linie 200 gibt. Auf der Linie 224 wird die Anfahrt morgens aus dem Bereich Rechtebach-Kirchhosbach nach Eschwege zur 1. Stunde zehn Minuten vorverlegt.

Die Fahrpläne der von der Fa. Frölich bedienten Linien 205 und 210 werden ebenfalls angepasst, u.a. wird die Fahrzeit auf der Linie 205 zwischen Hessisch Lichtenau und Großalmerode verlängert. Zudem wird es eine neue Verbindung zwischen Helsa und Großalmerode um 7:39 Uhr an Schultagen geben. Ab Witzenhausen verkehren auf der Linie 210 zwei zusätzliche Busse nach Helsa, einer fährt um 13:20 Uhr ab Gesamtschule, ein weiterer um 14:38 Uhr ab Bahnhof.

Auf den von der RKH betriebenen Linien im Bereich Witzenhausen wird es insbesondere auf einzelne Kundenanregungen hin Veränderungen im Fahrplan geben. Dies betrifft vor allem die Linie 217. Nach Neuseesen wird es nun auf der Linie 214 nachmittags eine Verbindung mit dem AnrufSammelTaxi (AST) geben.

Im Fahrplan der Linien 240, 245 und 250 wird es ebenfalls Anpassungen geben. Diese drei Linien der RKH treffen sich regelmäßig in Sontra-Wichmannshausen, dort kann zwischen allen Linien in alle Richtungen umgestiegen werden. Damit das zuverlässiger klappt, wurden einige Fahrzeiten verlängert, so dass die Busse pünktlicher in Wichmannhausen eintreffen werden. Von Sontra gibt es nun eine Möglichkeit, an Schultagen nach der 5. Stunde in Richtung Herleshausen zu fahren. Dabei muss in Sontra-Ulfen zwischen den Linien 252 und 241 umgestiegen werden.

Auf der von der Fa. Sandrock betriebenen Linie 252 wird der Fahrtweg nach Schulschluss von Sontra kommend wieder so verlaufen, dass der Bus zunächst nach Sontra-Weißenborn fährt. Nach der 5. Stunde wird auf dieser Strecke ein AST eingesetzt.

Auf weiteren Linien gibt es Anpassungen im Minutenbereich. In Kürze werden auch die Schulauszugsfahrpläne auf der Internetseiten der NWM und des NVV wieder auf den neuesten Stand gebracht. Leider wird sich das Austauschen der Aushangfahrpläne an den Haltestellen noch etwas verzögern. Hierfür bitten wir um Verständnis.

 

Mit den umfangreichen Umstellungen und Fahrplanveränderungen im Busverkehr des Werra-Meißner-Kreises zum Fahrplanwechsel im Dezember 2007, kam es leider zu Irritationen. Die damit verbundenen Unannehmlichkeiten für Fahrgäste, Schüler und auch Personal bedauert die Nahverkehr Werra-Meißner in Eschwege sehr.
Die gesamte Pressemitteilung der Nahverkehrsgesellschaft vom 10.01.2008 zu den Fahrplannachbesserungen im Busverkehr des Werra-Meißner-Kreises lesen Sie hier.

 

                                                                            und da war doch noch